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Wenn Engel reisen....
Dieses geflügelte Wort trifft auf den SKL, wenn's ums Skiweekend geht, definitiv
nicht zu! In diesem Jahr ging die Reise, wie schon 2008, nach
Meiringen-Hasliberg. Die Organisation legten wir wiederum in die bewährten Hände
von Heidi-Reisen.
Schon kurz vor Luzern bestätigten sich unsere Befürchtungen, dass Meteo Schweiz
sich mit seinen Prognosen für einmal nicht irrte. Aber Chauffeur Jean-Claude
liess sich durch das starke Schneegestöber nicht aus der Ruhe bringen und
steuerte den Car vorbei an Freund und Feind nach Hasliberg.
Dort angekommen begaben wir uns ohne Zeit zu verlieren auf die Piste. Im oberen
Teil des Skigebiets war es neben dem starken Scheneefall auch sehr windig.
Eisige Temperaturen, unterstützt durch massiven Windchill, liessen unsere
Gesichter beinahe zu Masken erstarren.

Es gab aber auch Leute, die der
Witterung trotzten und sich wahrscheinlich irgendwie mental darauf
einstellen konnten.

Das schlechte Wetter hatte aber auch Vorteile. Nur wenige Leute verirrten sich
auf die Pisten. Apropos Pisten, wir trafen auf Schneeverhältnisse, die man als
Flachländer nicht so oft erlebt. Hüfthohe Tiefschneefahrten in luftig leichtem
Schnee liess einem zwischendurch die Kälte vergessen. Ärgerlich war dann
wiederum, dass die Lifte im oberen Teil den Betrieb bald wieder einstellten oder
gar nicht erst aufnahmen. So rutschen wir am Nachmittag auf den immer selben
paar Quadratmetern rum.

Beim abendlichen Aprés Ski taute dann langsam auch Hausi wieder auf. Nach dem
etwas spärlichen Nachtessen fanden wir uns im Sherlock Holmes Pub wieder wo wir
bei einigen Drinks vergebens auf das
Monsta von Culcha Candela (für Hörprobe auf Link klicken) warteten. Als das
Durchschnittsalter der Gäste zusehends unter das Niveau einer
U16-Nachwuchsfussballmannschaft sank, verliessen wir den Ort des Grauens und
begaben uns zum Hotel, wo sich ein paar Unentwegte noch einen Absacker an der
Bar genehmigten.
Nach dem Morgenessen führte uns der Heidi-Bus wieder Richtung Hasliberg. Zwar
war die Sicht nun besser, aber windbedingt waren die Anlagen im oberen Skigebiet
wieder geschlossen und saukalt war's noch immer! Zudem waren auch wesentlich
mehr Leute unterwegs. Im Verlauf des späteren Morgens hatte man doch noch ein
Einsehen und öffnete die Bahn zum windigen aber sonnigen Alpentower.

Nach einigen intensiven Abfahrten bei ausgezeichneten Pistenverhältnissen, fuhr
uns dann doch langsam die Müdigkeit in die Knochen. Um 16 Uhr war die Heimreise
angesagt und schon bald nach Abfahrt war von der 9-köpfigen SKL nichts mehr
wahrzunehmen.
Alles in allem war es wiederum ein tolles Skiweekend und eine gute Gelegenheit
sich auch wieder einmal ausserhalb des Schwimmbeckens zu begegnen. Vielen Dank
Rénald für die Organisation und bis 2011....
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