Skiweekend 2010

 

 

Wenn Engel reisen....

 

Dieses geflügelte Wort trifft auf den SKL, wenn's ums Skiweekend geht, definitiv nicht zu! In diesem Jahr ging die Reise, wie schon 2008, nach Meiringen-Hasliberg. Die Organisation legten wir wiederum in die bewährten Hände von Heidi-Reisen.

Schon kurz vor Luzern bestätigten sich unsere Befürchtungen, dass Meteo Schweiz sich mit seinen Prognosen für einmal nicht irrte. Aber Chauffeur Jean-Claude liess sich durch das starke Schneegestöber nicht aus der Ruhe bringen und steuerte den Car vorbei an Freund und Feind nach Hasliberg.

Dort angekommen begaben wir uns ohne Zeit zu verlieren auf die Piste. Im oberen Teil des Skigebiets war es neben dem starken Scheneefall auch sehr windig. Eisige Temperaturen, unterstützt durch massiven Windchill, liessen unsere Gesichter beinahe zu Masken erstarren.

Es gab aber auch Leute, die der Witterung trotzten und sich wahrscheinlich irgendwie mental darauf einstellen konnten.

Das schlechte Wetter hatte aber auch Vorteile. Nur wenige Leute verirrten sich auf die Pisten. Apropos Pisten, wir trafen auf Schneeverhältnisse, die man als Flachländer nicht so oft erlebt. Hüfthohe Tiefschneefahrten in luftig leichtem Schnee liess einem zwischendurch die Kälte vergessen. Ärgerlich war dann wiederum, dass die Lifte im oberen Teil den Betrieb bald wieder einstellten oder gar nicht erst aufnahmen. So rutschen wir am Nachmittag auf den immer selben paar Quadratmetern rum.

Beim abendlichen Aprés Ski taute dann langsam auch Hausi wieder auf. Nach dem etwas spärlichen Nachtessen fanden wir uns im Sherlock Holmes Pub wieder wo wir bei einigen Drinks vergebens auf das Monsta von Culcha Candela (für Hörprobe auf Link klicken) warteten. Als das Durchschnittsalter der Gäste zusehends unter das Niveau einer U16-Nachwuchsfussballmannschaft sank, verliessen wir den Ort des Grauens und begaben uns zum Hotel, wo sich ein paar Unentwegte noch einen Absacker an der Bar genehmigten.

Nach dem Morgenessen führte uns der Heidi-Bus wieder Richtung Hasliberg. Zwar war die Sicht nun besser, aber windbedingt waren die Anlagen im oberen Skigebiet wieder geschlossen und saukalt war's noch immer! Zudem waren auch wesentlich mehr Leute unterwegs. Im Verlauf des späteren Morgens hatte man doch noch ein Einsehen und öffnete die Bahn zum windigen aber sonnigen Alpentower. 

Nach einigen intensiven Abfahrten bei ausgezeichneten Pistenverhältnissen, fuhr uns dann doch langsam die Müdigkeit in die Knochen. Um 16 Uhr war die Heimreise angesagt und schon bald nach Abfahrt war von der 9-köpfigen SKL nichts mehr wahrzunehmen.

Alles in allem war es wiederum ein tolles Skiweekend und eine gute Gelegenheit sich auch wieder einmal ausserhalb des Schwimmbeckens zu begegnen. Vielen Dank Rénald für die Organisation und bis 2011....

 

 

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